Verfälschtes Bienenwachs

Frisch ausgebaute Waben brechen zusammen? Das Brutnest ist löchrig, Brut wird ausgeräumt?

In einigen Fällen sind daran nachweislich Mittelwände schuld, die z.T. zu 100% aus synthetischem Wachs hergestellt wurden. Etliche Betroffene haben Strafanzeigen gestellt, die Ermittlungen laufen.

Jetzt müssen alle darauf achten, dass das gepanschte Wachs nicht in den Wachskreislauf gelangt. Das heißt im Verdachtsfall Entdeckelungswachs und Wachs aus Naturbau (Drohnenrahmen) getrennt von Altwaben einschmelzen und die Wachsblöcke entsprechend kennzeichnen. Melden Sie Verdachtsfälle an Ihren Imkerverband!

Der Freistaat Bayern fördert die Analyse von Bienenwachsproben hinsichtlich Beimischungen und Verfälschungen ab 01.01.2017 zu 100%.

Bayrische Imkerinnen und Imker können ihre Wachsprobe kostenlos entweder hinsichtlich Rückständen aus Bienenarznei- und Pflanzenschutzmitteln oder hinsichtlich Verfälschungen analysieren lassen. Weieter Informationen und Antragstellung beim tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Wer Mittelwände zugekauft hat, sollte von jeder Charge eine Probe, Rechnung und evtl. vorliegendes Zertifikat aufbewahren.

Weitere Informationen im Internet:

Vortrag von Dr. Scholz (vom Fachlabor Ceralyse) auf dem Großimkertag Celle, 22. Januar 2017

Pfusch im Bienenwachs - BR Fernsehen

Vortrag (Hinweis auf Schnelltest ganz am Ende!) von Markus Gann und Christoph Koch auf den Berufsimkertagen Donaueschingen

Stellungnahme des DIB vom 24.11.2016

Offener Brief eines betroffenen Imkers mit einem Verlust von 58 Völkern und 27 Ablegern und ein Bericht aus der Sendung "natürlich" im SWR

DIB - neu 15.09.2016

BIV - Bayerische Imkervereinigung Fürth e. V.

Interview aus ADIZ • die biene • Imkerfreund - Oktoberausgabe 2016

http://imkerverbandrheinland.de/

http://www.mellifera.ch

http://www.imkerforum.de

Zeitungsbericht in "schwäbische"