Juli

Futtersituation beobachten - Vorbereitung auf die Einwinterung - Kunstschwärme - Varroabekämpfung

Wegen der schlechten Trachtsituation durch die trockene Witterung haben abgeschleuderte Völker oft wenig Reserven - die Futtersituation unbedingt kontrollieren. Die Räubereigefahr ist hoch - enge Fluglöcher, abends oder frühmorgens füttern.

Jetzt werden bereits die ersten Winterbienen angelegt, eine gute Futter- und Pollenversorgung ist jetzt wichtig!

Aus den nach dem Abschleudern "überschüssigen" Honigraumbienen können jetzt Kunstschwärme gebildet werden. Eine ganz einfache Methode: Eine neue Beute an den Platz eines Wirtschaftsvolkes stellen, zwischen die Mittelwände eine neue Königin im Ausfresskäfig hängen, Honigräume über eine Bienenflucht aufsetzen. Darauf achtebn, dass genügend Bineenmasse im neuen Volk ist - je nach Größe und Besetzung der Honigzargen benötigt man 3 bis 6 Zargen. Das Wirtschaftsvolk an einen zweiten Stand verbringen. In der brutfreien Phase des neugebildeten Volkes ist eine Milbenbekämpfung mit Milch- oder Oxalsäure möglich.

Während die Bienenmasse jetzt allmählich abnimmt, steigt die Anzahl der Varroamilben an. Nach dem Abschleudern bekommen die Völker einen Futterstoß und müssen anschliessend mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe behandelt werden. Ich habe die besten Erfahrungen mit dem Nassenheider professional Langzeitverdunster gemacht.

Das Ziel der Sommerbehandlung - starke gesunde Völker einwintern!