März

Frühjahrsarbeiten und Auswinterung - Futterverbrauch kontrollieren - Fluglöcher und Böden reinigen

Erste Maßnahmen

Bei Temperaturen ab 10°C und schönem Wetter kann man jetzt Polleneintrag hauptsächlich von Hasel und Erle beobachten. Aber noch ist kein deutlicher Frühjahreinschlag in Sicht, der März soll weiterhin kühl bleiben.

Die Weidenkätzchen glänzen seit vielen Tagen silbrig-weiß. Die Völker werden erst so richtig mit dem Brüten anfangen, wenn sie die Salweidenblüte nutzen können.

Futterkontrolle

Zur Kontrolle des Futtervorrates genügt es, das Gewicht der Völker festzustellen. Diese werden einfach von zwei Seiten angehoben. Wer sich unsicher ist, vergleicht das „gefühlte Gewicht“ der Völker mit dem einer leeren Beute. Die Folie dort abziehen, wo das Bienenvolk nicht sitzt. Nicht besetzte Waben sollten mit Futter gefüllt sein. Ihre verdeckelten Zellen sind von oben zu erkennen, ohne dass die Waben gezogen werden müssen. Wenn diese Randwaben leer sind und die besetzten Waben keine Futterkränze haben, muss eine Notfütterung durchgeführt werden. Nur im Notfall öffne ich die Völker, wenn ich merke, dass die Bienen nicht mehr zum Futter gelangen. Dann entferne ich die leere Wabe und rücke die Futterwaben ans Brutnest.
a) Entweder Futterwaben einhängen (Wenn im Wabenlager keine vorrätig sind, können den schwereren Völkern, die auch meist schwächer sind, eine oder auch zwei volle Waben entnommen werden) oder
b) einen Fladen Futterteig (mit Honig hergestellt etwa 1 kg) auf den Bienensitz legen. Es kann auch bei wärmeren Temperaturen flüssig gefüttert werden, dazu Zuckerwasser 3:2 mittels Gurkenglas in dem kleine Löcher hineingestochen wurden, auf das Magazin stellen.

Reinigung

Entscheidend für die ersten Eingriffe sind Temperaturen von mindestens 15°C und darauf folgende Flugwettertage. Ob die Fluglöcher frei sind sind, sollte man stets im Blick behalten, und notfalls von aussen freiräumen. Wenn es das Wetter zulässt können die Magazine weggestellt und die Böden gereinigt werden.